Akteur*innen

Fiona Mackay (Malerin / Performerin) und Benoit Rafhay (Spieler / Gamer) arbeiten seit Sommer 2013 in Brüssel als Duo. Ihre Zusammenarbeit besteht aus Experimenten in Geschwindigkeit, Schreiben und Programmieren während eines Live-Auftritts. Momente hoher Energie mit Schleifenwiederholung, deren Klang als Partnerschaft mit jeder Sekunde der Zeit anschwillt und verdampft. Geschrieben und im Moment für den Moment aufgeführt.

Szene II: Balz, 14.-19.5.2019

 

Barbara Buchmaier (Kunsthistorikerin / Kunstkritikerin) und Christine Woditschka (Künstlerin / Kunstkritikerin) verfassen und performen im Autorenteam Texte und sind seit 2015 Akteurinnen der Studio//Bühne von Suse Weber in Berlin. Gemeinsam erhielten sie den ADKV – Art Cologne Preis für Kunstkritik, performten u.a. in der “Kestner Gesellschaft in Hannover” und bei “NADINE – Laboratory for Contemporary Arts in Brüssel”, publizierten u.a. in “von hundert” und “Texte zur Kunst”. 

Szene III: Parallelbewegung I, 24.-26.5. 2019

Szene VII: Parallelbewegung II, 21.-23.6.2019

 

André Obermüller (Komponist / Musiker) leitete 2008 – 2018 das Programm der Konzertreihen im “geh8” Kunstraum Dresden und arbeitet mit den Bereichen Tanz und Theater in unterschiedlichsten Formaten zusammen (Festspielhaus Hellerau, Landesbühnen Sachsen, Staatsschauspiel Dresden). Im Rahmen seines Beitrags in Bochum wird er sich u.a. mit dem von Suse Weber entwickelten Werkzeug einer Dynamischen Schablone auseinandersetzen.

Szene V: Rote Linie, 4.6.-9.6.2019

 

Tim Vets ( Multimedia-Künstler / Komponist / Programmierer) startete als Solist bei den Brüssler Philharmonikern, wurde dann Akteur bei ChampdAction in Antwerpen und realisierte zahlreiche Arbeiten auf dem Gebiet der interaktiven Installationskunst “(Museum of Image and Sound Sao Paulo”, “Konzerthaus Brügge”, “De Singel Antwerpen”). Zeitgleich komponiert er regelmäßig für Musiktheaterproduktionen in Belgien. Seine Aktivitäten reichen bis in die Forschung. Seit 2008 arbeitet er mit Suse Weber an einer Sample Bank.

Szene VI: Scheuche, 11.6.-16.6.2019

 

Szenische Forschung, Institut für Theaterwissenschaft, Ruhr-Universität Bochum

Künstlerische Denk- und Handlungsweisen sind stets mit Erkenntnisinteressen verbunden. Sie können untersuchenden Charakter haben und sich in räumlichen oder situativen Anordnungen verwirklichen. Nicht selten sind sie darauf aus, mittels spielerischer, spekulativer oder subversiver Entwürfe Aspekte der Wirklichkeit zu entdecken und erfahrbar zu machen, die dem Alltag und den Wissenschaften gleichermaßen verborgen bleiben. Dieses sondierende und Wissen verhandelnde Potential der performativen Künste steht im Fokus der Szenischen Forschung an der Ruhr-Universität Bochum.

aktiv Mitwirkende: Meike Kurella, Gabriel Carneiro, Jonas Olbrich, Pari Rostamianomran, Sabrina Hofmann

Szene I bis VIII, 4.5.-30.6.2019